Satzung

 

 

DysphagieNetz-SH

 

Satzung

 

 

 

§ 1 Name und Sitz 
1. Der Verein führt den Namen „DysphagieNetz-SH“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. 
2. Der Verein führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
3. Der Verein hat den Sitz in Eutin.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
§ 2 Zweck des Vereins 
Zweck des Vereins ist die Förderung der Erforschung und Weiterentwicklung der pathophysiologischen Grundlagen von
Schluckstörungen und Begleitsymptomen, um eine gute Behandlung von Patienten mit Schluckstörungen sicher zu stellen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.  
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
1. Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen, die mit schluckgestörten Patienten arbeiten.
2. Qualifizierung von Ärzten, Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, Pflegefachkräften sowie Fachpersonal der Bereiche
Hilfsmittelversorgung und Ernährungsberatung auf dem Gebiet der Dysphagiologie, gegebenenfalls Anpassung bestehender Curricula.
3. Ausrichtung von öffentlichen Fachveranstaltungen. 
4. Öffentlichkeitsarbeit zur Information und Sensibilisierung bezüglich des Themas ‚Dysphagie‘.
5. Förderung des interdisziplinären, fachlichen Austausches bezüglich Diagnostik und Therapie mit medikamentösen und
funktionellen Therapieansätzen.
6. Interdisziplinäre Fort- und Weiterentwicklung von Diagnostik, Therapie und Hilfsmitteln.
7.  Austausch von Wissen und Forschungsergebnissen über Dysphagie unter den Mitgliedern des DysphagieNetz-SH in Form von
Treffen, Publikationen und Workshops.
8. Vereinheitlichung von Diagnostikverfahren, Klassifizierungen und Behandlungsansätzen
9. Beratung und Information von Betroffenen und Angehörigen
10. Verbesserung von Lebensqualität und Teilhabe der Patienten mit Dysphagie durch eine interdisziplinär ausgerichtete Behandlung. (WHO 2001- UN Konvention) 
Der Verein DysphagieNetz-SH setzt sich zur Aufgabe, die Mitglieder und alle interdisziplinären Bereiche, bei denen Dysphagie einen
wesentlichen Bestandteil der täglichen Arbeit darstellt, zu informieren und zu fördern.  
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige
Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen
Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. 
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche
interdisziplinäre Gesellschaft für Dysphagie e. V. (DGD, Steuernummer 143/212/70590, Finanzamt 80275 München), die es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke, insbesondere für die "Förderung von Diagnostik und
Therapie der Dysphagie" zu verwenden hat.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.   
 
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft 
Mitglieder können natürliche Personen werden, die einen Bezug zu Diagnostik und Therapie von Dysphagien haben.
Das können Ärzte, Therapeuten, Pflegefachkräfte, Betroffene und deren Angehörige oder sonstige Interessierte sein. 
Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird mit
Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.  
 
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft  
Die Mitgliedschaft endet durch 
1. den Tod des Mitglieds 
2. freiwilligen Austritt 
3. Ausschluss aus dem Verein.  
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Ein Austritt ist jederzeit möglich. Der Austritt wird
schriftlich durch den Vorstand bestätigt. 
Ein Mitglied kann – wenn es gegen die Vereinsinteressen verstößt oder mit der Zahlung von mindestens zwei Beiträgen im
Rückstand ist – durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied
unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich zu rechtfertigen. Der Ausschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.  
 
§ 5 Mitgliedsbeitrag 
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung
Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.   
 
§ 6 Organe des Vereins 
Organe des Vereins sind 
1. der Vorstand 
2. die Mitgliederversammlung.   
 
§7 Vorstand 
1) Der Vorstand besteht aus: 
a) dem 1. Vorsitzenden 
b) dem 2. Vorsitzenden 
c) dem Schriftführer 
d) dem Kassenwart.  
2) Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. 
Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass für Rechtsgeschäfte mit einem
Geschäftswert von über 5.000 Euro die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist. 
3) Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur
satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. 
4) Das Amt eines Mitglieds des Vorstandes endet mit Rücktritt oder dem Ausscheiden aus dem Verein. Ein Nachfolger ist für die
restliche Amtslaufzeit zu wählen. 
5) Die Mitgliederversammlung kann ein Vorstandsmitglied mit der Ausübung zweier Vorstandsämter betrauen.
6) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. 
7) Der Vorstand trifft sich so oft, wie es die Verwaltung des Vereins erfordert. Mindestens einmal jährlich vor der Mitglieder-
Versammlung ist Pflicht.
8) Je zwei Vorstandsmitglieder repräsentieren den Verein gegenüber Dritten und gegenüber steuerlichen und rechtlichen Strukturen. 
9) Der Vorstand kann Arbeitsgruppen bilden. 
10)  Die Verwaltung von Mitgliederlisten, die schriftliche Dokumentation von Versammlungen und die Dokumentation von
Abstimmungen obliegen der Verantwortung des Schriftführers. Die Versammlungsprotokolle müssen durch einen Vorsitzenden
gegengezeichnet werden. Die Verteilung und die Archivierung der Beschlüsse sind Aufgabe des Schriftführers.
11) Der Kassenwart ist für die ordentliche Führung der Konten und für das Vereinsbudget verantwortlich. Er betreut die steuerliche
Abwicklung des Vereins und die Beantragung der Gemeinnützigkeit zusammen mit dem 1. Vorsitzenden. 
12) Jedes Jahr muss der Kassenwart unter Mithilfe von 2 zu benennenden Kassenprüfern einen Rechenschafts- und Geschäftsbericht
erstellen und diesen zusammen mit der Jahresrechnung sowie einem Haushaltplan für das Folgejahr in der Mitgliederversammlung
vortragen.
 
§ 8 Beschlussfassung des Vorstandes 
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden schriftlich
mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder, darunter der 1. oder 2. Vorsitzender anwesend sind. 
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der
1. Vorsitzende, wenn er nicht anwesend ist, der 2. Vorsitzende.
Die Beschlüsse sind in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.   
 
§ 9 Die Mitgliederversammlung 
1. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens 
a) einmal jährlich, 
b) nach Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes binnen 3 Monaten. 
2. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Bevollmächtigung eines anderen Mitglieds zur Stimmabgabe ist
zulässig, jedoch darf kein Mitglied mehr als zwei Vollmachten annehmen. Die Bevollmächtigung zur Stimmabgabe muss schriftlich
erfolgen. 
Die Mitgliederversammlung ist mindestens für folgende Angelegenheiten zuständig: 
a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands, sowie die
Genehmigung des Haushaltsplanes.
b) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages 
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes. 
d) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und Auflösung des Vereins.     
 
§ 10 Die Einberufung der Mitgliederversammlung 
1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder per E-Mail unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zu berufen. 
2. Bis zu diesem Zeitpunkt kann jedes Mitglied Gegenstände zur Beschlussfassung vorschlagen. 
3. Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (Tagesordnung) bezeichnen. 
4. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.  
 
 
§ 11 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung 
1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. 
2. Es ist Protokoll zu führen. Der Schriftführer oder ein dazu bestelltes Mitglied der Mitgliederversammlung erstellt das Protokoll
über die Mitgliederversammlung. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom 1. Vorsitzenden bzw. 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.
3. Beschlussfähig ist eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, wenn mindestens 7 stimmberechtigte Mitglieder
anwesend sind. Die Zahl der Anwesenden ist maßgeblich, nicht die der Stimmrechte. Sind keine 7 stimmberechtigten Mitglieder
anwesend, ist eine zweite Versammlung innerhalb von 4 Wochen mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen, in der Beschlussfähigkeit unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder besteht. Auf diesen Umstand ist bei
der 2. Ladung ausdrücklich hinzuweisen.
4. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Zur Beschlussfassung
über Satzungsänderungen sind ¾ der abgegebenen, gültigen Stimmen notwendig, zur Beschlussfassung über die Auflösung des
Vereins sind 4/5 der abgegebenen, gültigen Stimmen notwendig. Zur Änderung des Zwecks des Vereins (§2 der Satzung) ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht anwesenden Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
5. Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die einfache Mehrheit erreicht, findet eine Stichwahl zwischen
den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.